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Familie ist eine ,,intime Beziehungssysteme, innerhalb welcher sich wesentlich die Entwicklung des einzelnen vollzieht.” Das Adjektiv ,,intim” wird dabei im Sinne von “eng” verwendet und soll als ein Synonym zu “einflussreich” verstanden werden.
Beziehungssysteme sind Zwei oder Mehrpersonenbeziehungen, die durch einen mehr oder minder hohen Grad an interpersonaler Involviertheit gekennzeichnet sind
Diese Definition lässt Raum zur Betrachtung unterschiedlichster Lebensformen: von der Mutter-Kind-Beziehung bis hin zurhomosexuellen Wohngemeinschaft.
Zur Reduzierung der Komplexität der Ausgangsfragestellung wird im Folgenden nur die Wirkung der ,,wirklich eigenen” Beziehungssysteme untersucht.
Also lediglich die solcher Beziehungen, die von der Person selbst ausgesucht und eingegangen wurden.
Damit soll insbesondere die Herkunftsfamilie von der Betrachtung ausgeschlossen werden.
Die Familienentwicklung kann in einem Lebenszyklusmodell dargestellt werden. Der Ablauf des Entwicklungsprozesses lässt sich in einzelne Phasen aufgliedern. Die Grundannahme des Modells ist, dass eine Familie sich im Zeitverlauf verändert. Indikatoren dieser Veränderungen (Übergänge zwischen den verschiedenen Phasen) können bestimmte Zustände oder Ereignisse innerhalb eines Beziehungssystems sein (z. B. Geburt des ersten Kindes).