Schwangerschaft: Was hilft gegen die Übelkeit?

Morgenübelkeit in der Schwangerschaft - Foto von: © S.Kobold - Fotolia.com

Morgenübelkeit in der Schwangerschaft - Foto von: © S.Kobold - Fotolia.com

Morgenübelkeit in der Schwangerschaft ist keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil: Beinahe 75 Prozent aller Schwangeren haben damit täglich zu kämpfen und wissen zunächst meist nicht, wo die Ursachen liegen und was sich dagegen tun lässt.

Flaues Gefühl im Magen?

Oftmals kommen die Symptome in den frühen Morgenstunden. Drei von vier Schwangeren klagen über ein flaues Gefühl im Magen oder ähnliche Beschwerden, die einem den Tag richtig vermiesen können. Forscher wissen bislang noch immer nicht genau, wo die Ursachen für die Schwangerschaftsübelkeit liegen. Man vermutet aber, dass das Schwangerschaftshormon Humane Choringonadtropin, kurz HCG, dafür verantwortlich sein könnte. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass die Übelkeit mit steigender HCG-Konzentration zunimmt. Das Gute: Der HCG-Spiegel sinkt in den allermeisten Fällen zwischen der 12. und der 18. Schwangerschaftswoche wieder ab, sodass die Übelkeit wieder aufhört.

Tipps gegen die Übelkeit

Es gibt einige Kniffe, mit denen man die tägliche Übelkeit recht gut in den Griff bekommen kann. Zunächst einmal sollte man starke Gerüche wie Kaffee, Parfüm oder Zigarettenrauch vermeiden. Auch scharf gewürzte Speisen sollten nicht unbedingt gegessen werden.
Bei einer ganzen Reihe von Frauen kommt es vor, dass sie von heute auf morgen Speisen wie Fisch, Fleisch oder Eier nicht mehr mögen. Dasselbe gilt für fetthaltige Speisen. Man sollte stets vorsichtig ausprobieren, worauf man noch Appetit hat und ansonsten einfach einen großen Bogen um gewisse Speisen schlagen.
Die Mahlzeiten sollten außerdem in kleinere Portionen unterteilt werden. Das ist für den Magen optimal, da er so nicht mit großen Mengen fertig werden muss. Sollte er sich doch übernehmen, ist Ingwertee ein beliebtes und vor allem wirksames Hausmittel. Nur während der zweiten Schwangerschaftshälfte sollte man vorsichtig sein, da er dann eine austreibende Wirkung hat. Sollten diese Tricks nicht helfen, gibt es noch immer zahlreiche spezielle Medikamente, die das lästige Problem bewältigen.

Alleinerziehende Väter – immer seltener?

Alleinerziehender Vater - Foto von: © panthermedia.net/paul prescott

Alleinerziehender Vater - Foto von: © panthermedia.net/paul prescott

Werden alleinerziehende Väter immer seltener? Ganz im Gegenteil: Die am stärksten wachsende Familienform in Deutschland sind alleinstehende Väter mit Kindern. Doch am Anteil der Single-Erziehungsberichtigten machen die Männer nach wie nur lediglich 13 Prozent aus. Geht die Entwicklung jedoch stabil weiter, könnte in den nächsten Jahren die 20 Prozent Marke geknackt werden.

Alleinerziehende Väter sind im Kommen

Dass sich traditionelle Strukturen und Vorstellungen langsam aber sicher aufbröseln, zeigen die Zahlen der Single-Papas in Deutschland deutlich. Zwei Drittel aller alleinerziehenden Väter kümmern sich dabei um mehr als ein Kind. Das Vorurteil, dass besonders Frauen als Erziehungsberechtigte geeignet sein sollen, hält sich allerdings hartnäckig. Viele Single-Papas können davon ein Lied singen und mussten ewig vor dem Jugendamt und Familiengericht um das Sorgerecht für ihren oder ihrer Kleinen streiten.

Single-Papas in allen Gesellschaftsschichten

Alleinerziehende Väter finden sich in allen Gesellschaftsschichten. Egal, ob Handwerker oder Akademiker, Ausländer oder Deutscher, überall entscheiden sich Väter dafür, sich alleine um die Erziehung ihrer Kinder zu kümmern.

Besonders schwer fällt vielen Single-Papas die erste Zeit, in der sie allein für das Wohl ihrer Kleinen verantwortlich sind. Neben der Diskriminierung und Skepsis von Freunden, Kollegen und Fremden, die ihnen am Anfang häufig entgegenschlägt, leiden sie meist noch unter der Trennung von ihrer Frau. Solange dabei die Kinder nicht aus den Augen verloren werden, ist das aber okay. Schließlich entscheiden keine aufgeräumte Wohnung oder gebügelte Hemden darüber, ob man ein guter Single-Vater ist, sondern das Wohlergehen und die Gesundheit der Kleinen. Dafür braucht es viel Zeit, Liebe, Verständnis und Bodenhaftung. Gerade deshalb ist es auch wichtig, nicht alle seine Hobbys und Leidenschaften für die Kinder aufzugeben. Ein erfüllter und glücklicher Papa ist für Kinder viel wichtiger als eine nahtlose Rundum-Betreuung, denn nur so kann der Mann überhaupt seinen Kleinen entspannt mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sachsen: Entlastung für Unterhaltspflichtige

Für Unterhaltspflichtige gibt es nun Entlastung - Foto von: © Marco2811 - Fotolia.com

Für Unterhaltspflichtige gibt es nun Entlastung - Foto von: © Marco2811 - Fotolia.com

Das Oberlandesgericht Dresden hat beim Kindesunterhalt den Selbstbehalt angehoben. Das bedeutet, die Freibeträge der Unterhaltsleistenden sind angehoben worden. Almut Platt, Fachanwältin für Familienrecht in Chemnitz, wäre eine gleichzeitige Anhebung des Unterhalssatzes lieber gewesen. Sie betont, dass für alle die Lebenskosten gestiegen seien, nicht nur für Unterhaltsleistende. Grundsätzlich sei die Anpassung des Freibetrags jedoch notwendig gewesen, so Platt.

Stehen Kinder deshalb jetzt schlechter da?

Die Unterhaltssätze waren im Jahr 2010 schon einmal stark angehoben worden, seitdem bekommen die Kinder Nullrunden. Doch nur in Ausnahmefällen kommen sie schlechter weg. Diese beschreibt Almut Platt folgendermaßen: Ist das Einkommen des Unterhaltsleistenden so gering, dass er den Unterhalt nicht voll aufbringen kann, fällt bei höherem Selbstbehalt mehr für das Kind weg. Zwar seien beide Forderungen keine starren Größen, doch nur selten ließen sich beide gegeneinander aufrechnen und ein Kompromiss finden. Ist dies der Fall, stünde das Kind nach Erhöhung des Selbstbehaltes nun schlechter da. Hinzu kommen gelegentliche höhere Kosten, wie bei Kindern, wie bei Kindern mit gesundheitlichen Problemen. Ist eine Absprache bei Mehrkosten wie Klassenfahrt, medizinischen Gründen oder einem teuren Hobby nicht möglich, entscheidet das Familiengericht, welcher Bedarf gerechtfertigt ist und somit geleistet werden muss. Unterhaltsfragen sind nach Ansicht von Almut Platt oft unkomplizierter lösbar.

Was ist mit volljährigen Kindern?

Kompliziert wird es bei volljährigen Unterhaltsberechtigten. Dazu zählen Kinder, die nach dem 18. Lebensjahr noch in der ersten allgemeinen Schulausbildung, also Abitur, Real- oder anderer Schulabschluss, sind. In dieser Zeit gilt der Unterhaltsanspruch nach wie vor. In Zeiten von Ausbildung, Studium und Ähnlichem sind die Eltern ebenfalls für den Unterhalt des Kindes verantwortlich, jeweils beide zu gleichem Anteil. Wie lange, ist gesetzlich nicht festgelegt, grundsätzlich aber bis zum eigenen Einkommen des Kindes. Die Pflichten des Kindes bestehen im Nachweis der benötigten finanziellen Unterstützung, also Ausbildung, laufende Kosten, etc. gegenüber der Eltern. Beratung finden Unterhaltsberechtigte beim Jugendamt, Unterhaltsleistende können sich in Gruppen und Vereinen informieren und Rat holen.

Der Hamster unterm Weihnachtsbaum – Ab wann macht das Sinn?

Der Hamster unterm Weihnachtsbaum - Foto von: © Aliaksei Hintau - Fotolia.com

Der Hamster unterm Weihnachtsbaum - Foto von: © Aliaksei Hintau - Fotolia.com

Knapp zwei Wochen sind es noch bis Weihnachten und so manches Kind kann es schon gar nicht mehr erwarten. Der Hauptgrund dafür ist vor allem Heiligabend, da es dann Geschenke gibt. Die meisten Kinder wissen ganz genau, was sie haben wollen und lassen dies den Weihnachtsmann durch einen Wunschzettel auch wissen. Der Horror der meisten Eltern ist es dann, wenn auf dem Wunschzettel ein Haustier auftaucht. Dann stellt sich nämlich die Frage, ob man seinem Kind diesen Wunsch wirklich erfüllen möchte, da es auch für einen selbst zusätzliche Arbeit bedeutet.

Ein Haustier als Geschenk

Erst einmal sollte man bei seinem Kind nachfragen, warum es sich überhaupt einen Hamster, ein Kaninchen oder eine Katze wünscht. Häufig geschieht dies nur aus einer Laune heraus, sodass man den Wunsch nicht unbedingt immer sofort erfüllen sollte. Wenn das Kind sich selbst um das Tier kümmern soll, ist es wichtig, dass es auch schon das entsprechende Alter und die Reife dafür besitzt. Unter 10 Jahren sollte man seinem eigenen Kind so etwas nicht zumuten. Empfehlenswert ist es daher, das eigene Kind zu testen. Dies geschieht am besten durch Aufgaben im Haushalt, an denen man schon erkennen kann, in welcher Form das Kind Verantwortung übernehmen kann.

Große Verantwortung für das Kind

Letztendlich sollten sich Eltern jedoch darüber im Klaren sein, dass die Zuständigkeit für das Haustier trotzdem irgendwann bei ihnen landet. Spätestens wenn das Kind in die Pubertät kommt und andere Dinge interessanter werden, sind die Eltern gefragt. Ansonsten noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie sich für den Kauf eines Haustieres entscheiden und es Ihrem Kind schenken wollen, warten Sie bitte bis nach den Weihnachtsferien. Der Stress über die Weihnachtstage und auch die laute Knallerei an Silvester ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt zur Eingewöhnung eines Tieres in das neue Zuhause. 

Schwanger im Winter: Einfach cool bleiben

Schwangerschaft im Winter - Foto von: © panthermedia.net/Irina Schmidt

Schwangerschaft im Winter - Foto von: © panthermedia.net/Irina Schmidt

Der Winter ist die Zeit des Skilaufens und Rodelns, aber leider auch die Zeit der Erkältungen. Wer im Winter schwanger ist daher einigen Riskien mehr ausgesetzt. Die werdenden Mutter könnte sich zu erkälten oder gar bei Eis und Glätte zu stürzen. Doch muss man deswegen den ganzen Winter über das Bett hüten? Nein, sagt der Deutsche Berufsverband für Frauenärzte.

Bewegung in Maßen – das tut Mutter und Kind gut!

Die Annahme, schwangere Frauen sollten sich weitestgehend schonen, egal, zu welcher Jahreszeit, ist veraltet. Tatsächlich tut Bewegung in Maßen Mutter und Kind bei einer unkomplizierten Schwangerschaft richtig gut, bei Plus- und Minusgraden. Man sollte jedoch auf gewisse Dinge achten, wie Beispielsweise Sturzgefahr und Leistung. Wintersportarten wie Ski- oder Schlittenfahren bergen eine erhöhte Sturzgefahr und sollten deshalb gemieden werden. Langlaufskifahren ist hier besser geeignet als eine halsbrecherische Abfahrt auf Schlitten und Ski. Zudem sollte man beachten, dass nicht unbedingt Höchstleistungen erbracht werden sollten. Bei hohem Puls braucht auch das Kind mehr Sauerstoff. Beim romantischen Winterurlaub mit Ihrem Liebsten suchen Sie sich also auch besser eine Pension im Tal als oben in den Bergen. Dort ist die Luft dünner und auch das bedeutet, weniger Sauerstoff für Sie und ihr Kind.

Spaziergang und Sauna – eine schöne Abwechslung

Zuhause gilt im Winter: So oft wie möglich raus an die frische Luft! Sie macht nicht nur gute Laune, sondern ist gesund. Zudem ist das größte Problem bei einer Schwangerschaft im Winter der Mangel an Vitamin D. Dieses stellt der Körper normalerweise selbst her, dazu benötigt er UV-Strahlung. Im Winter ist die UV-Strahlung geringer als im Sommer, wir produzieren es also kaum. Ein Spaziergang kann Abhilfe schaffen. Frauen, die gern in die Sauna gehen, müssen auch in der Schwangerschaft nicht darauf verzichten. Die Körpertemperatur steigt zwar etwas an, aber es schadet dem Kind nicht. Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren und Krankheitserreger werden bekämpft. Jedoch nur, solange noch keine Symptome vorhanden sind. Sind Sie schon krank, dann gehören Sie wie jeder andere ins Bett und brauchen Ruhe und Schonung. Ansonsten heißt das Motto: Den Winter genießen, trotz (oder eben gerade wegen) Schwangerschaft!

Familienziele für das Wochenende

Ausflug in den Zoo - Foto von: © panthermedia.net Ursula Jacobs

Ausflug in den Zoo – Foto von: © panthermedia.net Ursula Jacobs

Auch wenn der Spielplatz vor der Haustür noch so toll oder das Schwimmbad in der eigenen Stadt nach wie vor bei der ganzen Familie beliebt ist, ab und zu ein gemeinsamer Wochenendausflug für die ganze Familie eine gute Art, gemeinsam ein schönes Erlebnis zu haben, an dem sich alle erfreuen. Es gibt in Deutschland unzählige Möglichkeiten, die schönsten beiden Tage der Woche zu verbringen.

Lernen mit der ganzen Familie: Der Besuch im Museum

Das Deutsche Museum in München bietet für Technik – und Naturwissenschaftsinteressierte Familien die Möglichkeit, spielerisch in diese Bereich einzutauchen. Jeden Tag von 9.00 bis 16.30 Uhr werden Führungen und Workshops extra für die kleinen Entdecker angeboten, und das ein oder andere können die Eltern dabei bestimmt auch noch lernen.

Für kleine Bilderbuchfans gibt es im Zoo Hannover eine ganz besondere Attraktion. Johnny Mauser, Franz von Hahn und Waldemar heißen die drei Freunde aus den Kinderbüchern von Helme Heine. In der Geschichte wohnen sie in einem Ort namens Mullewapp, und der liegt in echt nun in Zoo Hannover. Dort steht nun das kleine Bilderbuchdorf inklusive Dorfteich, und die drei Freunde sind in Form von 3D-Figuren auch mit dabei. Weitere Attraktionen sind viele streichelzahme Tiere, Wasserspiele, Hüpfkissen und Spielplatz.

Delphine, Seesterne und Nemo: Sea Life Aquarien

Definitiv einen Besuch wert sind die inzwischen bundesweit vertretenen Sea Life Aquarien. Dort kann man mit der ganzen Familie auf eine spannende Entdeckungsreise in die Unterwasserwelt gehen und viele verschiedene Meeres – und Süßwassertiere begutachten. Ausstellungen sin in der Regel so aufgebaut, dass sie an einem Strand, einer Flussquelle oder am Ufer eines Sees starten und dann von da aus in tiefere Gewässer führen. Höhepunkt der Sea Life Aquarien sind riesige, mehr als eine Million Liter fassende Aquarien, durch die man als Besucher in einem Glastunnel hindurchgehen kann.

Hair-Beautytipps für Schwangere

Schöne Haare während der Schwangerschaft - Foto von: © pim - Fotolia.com

Schöne Haare während der Schwangerschaft - Foto von: © pim - Fotolia.com

Während der Schwangerschaft werden die Haare meist dichter,glänzender und kräftig wie nie zuvor. Dies liegt an dem Schwangerschaftshormon Östrogen. Durch die Eigenschaft des Hormons die Lebens-und Ruhephase jedes einzelnen Haares zu verlängern bringt es etwa zehn Prozent mehr Haarfülle. Leider endet die Wirkung des Hormons nach der Entbindung wieder,weil Östrogen in der Plazenta gebildet wird und der Körper schaltet wieder auf Normalbetrieb um.

So lange die Haarpracht aber so füllig ist, sollten Sie auf die richtige Pflege achten, das die Haare nun länger auf dem Kopf bleiben und so oft auch spröder und trockener werden.
Benutzen Sie daher am besten Pflegeprodukte für strapaziertes Haar und spülen Sie dreimal länger als Sie shampoonieren. Um die Haare vor dem Austrocknen zu schützen, sollten die Haarlängen nur bei jeder zweiten Wäsche eingeschäumt werden. Verwenden Sie zudem einmal pro Woche eine Haarkur.
Dafür müssen aber nicht unbedingt teure Produkte aus dem Friseursalon verwendet werden. Auch ein bis drei Esslöffel Olivenöl, die sorgfältig in die Haarlängen geknetet werden und dann über eine Stunde einwirken, sind sehr wirkungsvoll.
Wer glanzloses Haar hat, dem kann eine Spülung aus Zitrone und Essig helfen. Dafür sollten ein Viertel-Liter Mineralwasser mit einem Esslöffel Apfelessig und dem Saft einer halben Zitrone vermischt werden. Beim Fönen sollte darauf geachtet werden, dass nur die niedrige oder mittlere Temperatur-und Gebläsestufe gewählt wird. Außerdem muss der Fön mindestens 15 Zentimeter vom Kopf entfernt gehalten werden.
Wer sein Haar gerne stylt, der muss unbedingt darauf achten Heißwickler und Glätteisen niemals auf noch feuchtem Haar zu benutzen. Davon werden die Haare splissig und glanzlos.

Ansonsten sollten Sie sich eventuell vor der Entbindung noch einen Friseurbesuch gönnen, denn danach werden Sie erstmal nicht mehr so viel Zeit für ihre Haare haben und außerdem passt eine neue Frisur auch immer zu einem neuen Lebensabschnitt.

Die müssen es wissen: Beziehungstipps von Oma und Opa

Ein Sprichwort besagt: Alte Liebe rostet nicht. Und an diesem Sprichtwort ist was Wahres dran. - Foto von: © fotogestoeber - Fotolia.com

Ein Sprichwort besagt: Alte Liebe rostet nicht. Und an diesem Sprichtwort ist was Wahres dran. - Foto von: © fotogestoeber - Fotolia.com

Wer meint, dass Oma und Opa in Sachen Liebe besser nicht befragt werden, weil sie davon ohnehin nichts verstehen, der irrt. Denn gerade weil sie schon so viele Jahre miteinander geteilt haben und durch schwere Krise und schöne Zeiten gegangen sind. Gefühle sind dabei zwar wichtig, aber nicht das Allheilmittel. Das wird auch der größte Romantiker irgendwann einsehen müssen. Mit einigen Tipps kann man es aber auch über eine lange Dauer schaffen, dem Alltag und anderen Querelen zu trotzen.
Das Magazin ‘myself’ hat jüngst einige ältere Paare nach ihren Formeln für eine glückliche Beziehung befragt und dabei ganz Verschiedenes herausgefunden. Da sind beispielsweise Helga und Heinz, die seit mehr als 40 Jahren verheiratet sind. Ihr oberster Grundsatz: Vertrauen und gegenseitiges Unterstützen. Hätte Helga nämlich damals, als sie bereits einen ersten Uniabschluss in der Tasche hatte, während Heinz noch unentschieden war, was er vom Leben will, nicht zu ihm gehalten, dann würden beide heute sicherlich nicht dort stehen, wo sie stehen.

Sophie und Heinrich sind sogar schon seit 62 Jahren verheiratet. Während der Schule haben sie sich kennengelernt und damals wie heute gilt: Humor ist bei ihnen das Wichtigste. Heinrich, so betont Sophie, könne sie einfach immer zum Lachen bringen und sorge so auch für die nötige Abwechslung, die eine langjährige Beziehung ausmacht.

Und auch Marita und Helmut haben ihr ganz eigenes Rezept für eine ausgewogene Beziehung entdeckt. Seit 48 Jahren sind sie nun verheiratet und haben in all der Zeit stets darauf geachtet, einander kritisch, aber mit Respekt zu begegnen. Marita hat gelernt, dass es wichtig ist, die Dinge anzusprechen, die einem nicht gefallen. Und zugleich auch, dass dies nicht immer einen großen Streit oder das Ende der Beziehung bedeuten muss, sondern im Gegenteil zum besseren Miteinander führen kann. Für Helmut war das zwar nicht immer leicht, doch inzwischen gelingt es ihm, die Kritik nicht als trotzigen Angriff, sondern nett gemeinten Verbesserungsvorschlag zu sehen.

 

Schlafprobleme bei Kindern – Ursachen und Lösungen

Viele Kinder leiden lange Zeit unter Schlafstörungen und können entweder nicht ungehemmt einschlafen oder wachen des Nachts häufiger auf.  - Foto von: © detailblick - Fotolia.com

Viele Kinder leiden lange Zeit unter Schlafstörungen und können entweder nicht ungehemmt einschlafen oder wachen des Nachts häufiger auf. - Foto von: © detailblick - Fotolia.com

Wenn kleine Kinder Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen haben, belastet das meistens nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern oder gar die ganze Familie. Doch solche Probleme brauchen Eltern nicht lange hinnehmen. Sie können sich informieren, ärztlichen Rat suchen und auf diesem Weg eine Lösung für die Schlafprobleme ihrer Kleinen finden.

Manche kleinen Kinder leiden nach den ersten sechs Lebensmonaten unter Einschlafstörungen und schaffen es nur mit Hilfe der Eltern einzuschlafen. Ein ebenfalls weit verbreitetes Problem bei Kindern sind Durchschlafstörungen. Kinder, die darunter leiden, wachen nachts sehr häufig auf und brauchen lange, bis sie wieder einschlafen können.
In seltenen Fällen werden Schlafprobleme durch Krankheiten oder Behinderungen verursacht. Meistens sind sie jedoch das Ergebnis ungünstiger Schlafgewohnheiten.

Wenn Kinder lange unter ernsthaften Schlafstörungen leiden, sollten sich Eltern an einen Kinderarzt wenden. Der Besuch beim Kinderarzt ist wichtig, da dadurch Erkrankungen als Ursache der Einschlafstörungen ausgeschlossen werden können. Er kann abklären, woran die Störungen liegen und Tipps geben, wie man die Probleme lösen kann.

In manchen Fällen empfehlen Kinderärzte das Aufsuchen einer Familienberatungsstelle oder eines sozialpädagogischen Zentrums. Dort bekommen Eltern fachliche Unterstützung und umfassende Informationen und können dadurch die Schlafstörungen ihrer Kinder leichter in den Griff bekommen. Eine solche Beratung hilft Eltern, viel über die Schlafentwicklung und Schlafgewohnheiten von Kindern zu lernen. Außerdem lernen sie, wie sie bei ihrem Kind Anzeichen von Müdigkeit erkennen und den Tagesablauf strukturieren sollten, um dem Kind beim Einschlafen zu helfen. Das Wissen darüber hilft Eltern, gemeinsam mit ihrem Kind Einschlafregeln und ein individuelles Einschlafritual zu entwickeln.

Treue – Können wir wirklich treu sein?

Gibt es heute noch die lebenslange Liebe? Sind wir so treu, wie wir vorgeben, zu sein? - Foto von: © Fotowerk - Fotolia.com

Gibt es heute noch die lebenslange Liebe? Sind wir so treu, wie wir vorgeben, zu sein? - Foto von: © Fotowerk - Fotolia.com

Was ist Treue, und wozu brauchen wir sie noch? Unser Leben wird immer flüchtiger, genau wie unsere Beziehungen. Kaum jemand bindet sich noch „bis dass der Tod uns scheidet“. Unser Beziehungs-Status-Quo wechselt genauso schnell, wie jeder andere (Facebook-)Status. Neben offenen Beziehungen zählt also eine Lebensabschnittspartnerschaft schon eher zu dauerhaften, fast konservativen Beziehungsmodellen. Wenn also das Ende Teil des Plans und die Auswechselbarkeit der geliebten Person von vornherein in den Grundriss der Beziehung eingeschrieben ist, warum dann überhaupt noch Treue?

Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krüger antwortet auf diese Frage mit unserem Drang nach Sicherheit. Treue wiege uns in Verlässlichkeit, gebe uns, wenn auch nur für kurze Zeit, das Gefühl von Schutz, Zugehörigkeit und Geborgenheit. Ergo von Glück. Daher erklärt sich auch, das knapp 90 Prozent der Deutschen Treue als wichtigen Bestandteil einer Beziehung empfinden. Dr. Krüger, Autor des Buches „Geheimnis der Treue“, erklärt: Treue sei in unserer schnelllebigen Zeit jene Lebensform, die uns am ehesten trotz aller Probleme glücklich macht. Wir seien auf die Verlässlichkeit von Bindungen angewiesen, damit wir uns im Leben aufgehoben fühlten. Aber warum bedeutet der Verlust eben dieses temporären Gefühls für eine so große Menge an Menschen eben genau das Gleiche? Mal abgesehen von den bereits oben angesprochen „Beziehungssystemen“ bricht jeder zweite Deutsche das Sicherheitsgefüge, indem er fremdgeht.
Ist es realistisch, einen anderen Person die Verantwortung über sein eigenes Sicherheitsgefühl zu übertragen? Etymologisch gesehen gibt es da zwei sehr verschiedene Pole in einer Beziehung: Mann und Frau. Ersterer ist auf die rasche Vermehrung und Erhaltung der Rasse programmiert, während Letztere auf Schutz und Aufzucht der Nachfahren konditioniert ist. Evolution – seit über 40 000 Jahren. Wie beständig kann Liebe sein? Oder zumindest wie lange?

Dr. Wolfgang Krüger nennt mehrere Gründe: Routine – zum einen ist die Suche nach Leidenschaft, gerade in einer langjährigen Beziehung oft Auslöser für Seitensprünge. Genauso wie Bestätigung, die im täglichen Ein und Aus zu kurz kommt. Oftmals besteht auch eine gewisse Distanz zwischen den Partnern, die das Verlangen nach etwas Neuem dringlich machen. Jedenfalls sind so 60 Prozent aller Seitensprünge zu erklären.
Dies sind jedoch alles Erscheinungen, die vermeidbar sind, indem man gemeinsam daran arbeitet, die Partnerschaft lebendig zu halten. Dies erfordert jedoch völlige Öffnung und überlässt dem Partner große Macht. Wenn man also will (!) und jemanden gefunden hat, der im gleichen Takt wie man selbst wippt, kann Treue funktionieren. Kann! Vielleicht sind wir aber auch nur realistisch geworden und belügen uns nicht mehr um unsere Sterblichkeit und den Fakt, dass wir nur kurz Zeit haben, um viel zu erleben.